Das Alpine Museum schließt seine Türen - bis voraussichtlich Sommer 2023. Foto: DAV/Bettina Warnecke

Digitale Bergkultur – Alpines Museum für zuhause

Moderner, offener, barrierefreier - das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins wird umgebaut. Bis voraussichtlich Sommer 2023 bleibt das Haus geschlossen. Trotzdem muss niemand auf kulturelle Berg-Highlights verzichten: Das Alpine Museum präsentiert sich ab sofort digital, virtuell und mit einem...

"Jeder hatte 30 Fackeln im Gepäck, dazu noch Werkzeug und Ausrüstung." Foto: Elias Kapeller

Mieminger Berge in Flammen – Sonnwendfeuer zu Herz-Jesu

Wenn der längste Tag auf die kürzeste Nacht trifft, wird der Sommer im alpenländischen Raum mit Bergfeuern begrüßt. In Tirol ist das seit dem Mittelalter Brauch. Am 20. Juni machen sich bergerfahrene Leute auf den Weg, um bei Einbruch der Dunkelheit die Feuer zu entzünden.

Die 56 Meter lange "Hacker-Pschorr-Brücke" schwebt 30 Meter über der Faukenschlucht. (Foto: Knut Kuckel)

Partenkirchen – über die Fauk’nbruck zur Tannenhütte

Die oberbayerischen Regionalmedien schreiben im Mai 2012 zur Eröffnung, „die Hängebrücke über die Faukenschlucht ist eine neue Attraktion“. Für Partenkirchen und für die Wanderer zur Tannenhütte – der ehemaligen Gamshütte – auf ihrem Weg zum Wank.

"Ein großer Tag für die Ruhpoldinger Holzknechte und für mich persönlich.“ Paul Höglmüller begrüßt die Ehrengäste zum 400-Jahr-Jubiläum und eröffnet die Ausstellung "Wertewald".

Ausstellung Wertewald – “Wie schaffen wir den Zukunftswald?”

Paul Höglmüller begrüßte am Samstag zahlreiche Ehrengäste zum Empfang „400 Jahre Holzknechtverein Ruhpolding". Gleichzeitig eröffnete der Forstbetriebsleiter die Ausstellung „Wertewald“ der Bayerischen Staatsforsten. Zu sehen bis 18. Juni 2019 im Holzknechtmuseum.

150 Jahre Deutscher Alpenverein - Jubiläumsausstellung im Alpinen Museum, München. (Foto: Knut Kuckel)

150 Jahre Alpenverein – Bergsport ist heute eine Massenbewegung

Seit 150 Jahren kümmert sich der Deutsche Alpenverein (DAV) um die Erschließung der Alpen durch Wege und Hütten. Mit aktuell rund 1,3 Millionen Mitgliedern ist der DAV die größte Bergsteigervereinigung der Welt und setzt sich auch für den alpinen Naturschutz ein.

Hildegard Stöger, Leander Kaiser, Annaliese und Günther Stecher präsentierten die Afra-Benefizlithographie „Ich fürchte nicht“. (Foto: Knut Kuckel)

Afra-Fest in Affenhausen – Die Heilige Afra schickte Regen

Zum 15. Afra-Fest in Affenhausen am Sonntag, dem 5. August 2018 stellte der Tiroler Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa den Künstler Leander Kaiser vor. Die auf Stein gedruckte Afra-Benefiz-Lithographie nennt der Bildermacher und Publizist „Ich fürchte nicht“.

Teamwork ist gefragt. Auch beim Einsammeln des Totholzes zur Pflege der Lärchenwiesen. (Foto: Nina Mosor)

Bergwaldprojekt in Obernberg am Brenner – Familien im Schutzwald

Der Alpenverein Österreich organisiert in Obernberg ein einwöchiges Bergwaldprojekt der besonderen Art statt. 33 Freiwillige - darunter auch viele Kinder - setzen sich hier für die Stabilität und Vitalität von Schutzwald, Lärchenwiesen und Zirbenflächen ein.

In der Zirbenstube reden wir mit „Jakob dem Jüngeren“ über die Zeitenwende seiner Almwirtschaft. (Foto: Knut Kuckel)

Gampe Thaya – Almgespräche im Herrgottswinkel

Das machen wir alles selbst“, erzählt Almwirt Jakob Prantl, "jedenfalls das Meiste. Wenn etwas fehlt, gehen wir zum Bauern nebenan." Beim Almfrühstück reden wir über wechselhafte Zeiten der Gampe Thaya, 2000 Meter über Sölden.

Wer es noch nicht weiß, sieht es überall - Mittenwald ist die Stadt der Geigenbauer. (Foto: Knut Kuckel)

Bayerntour nach Mittenwald – “Himmel voller Geigen”

"Mittenwald, da ist Musik drin", sagt eine staunende Besucherin vor dem Geigenbaumuseum. Seit gestern bin ich in Mittenwald - für viele die Metropole im Werdenfelser Land. Der Menschenschlag ist bekannterweise etwas wortkarg und die Bayern - das sind die Nachbarn.

Im oberbayerischen Mittenwald sind Geigenbauer nicht selten auch Maskenschnitzer. (Foto: Knut Kuckel)

Mittenwald – Heimat der Geigenbauer und Maskenschnitzer

Mittenwald war im 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des Geigenbaus. Und auch heute ist das Handwerk und seine Produkte überall im Ort präsent. Man hat beim Besuch der Marktgemeinde den Eindruck, dass Mittenwald nach wie vor vom Geigenbau lebt. So oder so.

Maibaum in Mittenwald am Obermarkt. (Foto: Knut Kuckel)

Angekommen in Mittenwald – Schneeregen bei Minusgraden

Schneeregen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. In Bayern sagt man dazu „Sauwetter“. Was so derb klingt, fühlt sich genauso an. Meine Bayerntour startet genau genommen in Tirol. Über die Grenze bei Scharnitz fahre ich noch ein paar Kilometer weiter nach Mittenwald.

Bergretter Walter Spitzenstätter (rechts) im Gespräch mit Clemens Krabacher von der Bergrettung Mieming. (Foto: Knut Kuckel)

“Still alive” – Zeitzeugen erinnern an das Drama am Mount Kenya

„Still Alive“ – beim Doku-Drama am Mount Kenya“ handelt es sich um eine legendäre Rettungsaktion in den Bergen Ostafrikas vor 47 Jahren. Die Geschichte wurde von Reinhold Messner mit den beiden Kletterern Hansjörg und Vitus Auer in beeindruckender Weise verfilmt.

„Bayerns höchstgelegener Bahnhof – Höhe 933 Meter“ gehört der Gemeinde Krün. (Foto: Knut Kuckel)

23 Züge halten in Klais – Im höchsten Bahnhof Bayerns

Den höchsten Bahnhof im Bahnland Bayern, bei dem die baye­ri­schen Bahnen auf der Nor­mal­spur fahren, finden wir in Klais. 933 Meter über dem Mee­res­spie­gel. Doch es geht noch höher: Der höchst­ge­le­ge­ne Bahnhof Deutsch­lands befindet sich nämlich auch in Bayern.

Das erste Gipfelkreuz auf der Westlichen Griesspitze war dem „Weltfrieden“ gewidmet. In fünf Jahrzehnten musste es häufiger instand gesetzt werden. (Foto: Berglerverein Mieming)

Westliche Griesspitze – „50 Jahre Gipfelkreuz“

„Der Aufstieg ist nichts für Bergwanderer“, warnt Seppl Sagmeister. „Vorsicht ist allemal geboten, nur wirklich geübte Kletterer sollten sich auf den Weg zum Griesspitzgipfelkreuz machen.“ Viele Kletterer und Bergler kamen zur Gedenkveranstaltung „50 Jahre Griesspitzkreuz“ in den Gemeindesaal nach...

Das „Stöttltörl“ liegt auf 2036 Meter Höhe im Mieminger Gebirge, nördlich der 2208 Meter hohen Wankspitze. (Foto: Knut Kuckel)

Flüssiges Gold – Spurensuche im Quellgebiet vom Stöttlbach

Im Heumonat Juli lohnt sich zu erkunden, woher das „Flüssige Gold der Alpen“ kommt. Bis dahin verhindern Lawinen und Schneeschmelze die Spurensuche. Der Weg lohnt sich, denn aus den Mieminger Bergen kommt das Wasser, von dem die Menschen im Tal leben.

Imker Oskar Burgschwaiger regiert 45 Bienenvölker im Tiroler Gaistal. (Foto: Knut Kuckel)

Im Tal der Königinnen – Honig aus dem Mieminger Almenland

Der Mieminger Imker Oskar Burgschwaiger hofft, dass ihm seine 45 Bienenvölker einen Honig-Ertrag von ca. 300 Kilogramm bescheren. Er sagt, „Das wäre deutlich mehr als im letzten Jahr. Die Maßnahmen gegen das Bienensterben zeigen erste Früchte". 

Norbert Kluckners Milchkühe liefern im Almsommer mehr als 20-tausend Liter Milch und 500 Kilogramm Käse. Foto: Knut Kuckel

Feldernalmhirt Norbert Kluckner – “Mein Tag beginnt um halb fünf”

"Wenn ich am Morgen die Augen aufmache, ist es halb fünf", erzählt mir Almhirt Norbert Kluckner. "Und wenn ich dann noch in der Ferne Kuhglocken höre, weiß ich warum ich hier bin." Mit seiner Frau Pia bewirtschaftet Norbert seit mehr als zwei Jahrzehnten die Hochfeldern Alm im Gaistal.

"Ein Buch schreiben, auf das niemand wartet? Nein. Buchschreiber bin ich nicht." (Foto: Knut Kuckel)

Leben und arbeiten im Alpenraum

Mein Blog „Mensch am Berg“ sammelt persönlich erlebte Geschichten von Menschen, die im Alpenraum leben und arbeiten. Sie sind vielfach charakterstark und in hohem Maße zuverlässig. Menschen, die am oder auf dem Berg leben, fürchten keine Wetter. 

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