Forstministerin Michaela Kaniber eröffnete mit Museumsleiterin Dr. Ingeborg Schmid und Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer die neue Dauerausstellung. (Foto: Knut Kuckel)

Neue Dauerausstellung im Holzknechtmuseum – Waldarbeit im Bergwald

Nach über einem Jahr Umbaupause präsentiert das 1988 eröffnete Holzknechtmuseum eine völlig neugestaltete Dauerausstellung. Auf einer Ausstellungsfläche von 350 Quadratmeter erwartet die Besucher eine multimediale und interaktive Zeitreise durch die Erlebniswelt der Holzknechte im Bergwald.

"Früher musste man Gehen können, um am Berg überleben zu können". Im übertragenen Sinne hat sich zur Heutezeit wenig verändert. (Foto: Knut Kuckel)

Vom Auf- und Absteigen, Weggehen und Heimkommen

Leben und arbeiten in den Alpen. Erlebnisse aus dem Nahbereich. Mir begegnen Almbauern, Forstleute, Bergretter, Handwerker, Kletterinnen und Kletterer. Die Idee zum Blog “Mensch am Berg” findet sich u.a. im Konzept zur Ausstellung “Gehen am Berg”, über die ich im März 2018 berichtet habe.

Das Alpine Museum schließt seine Türen - bis voraussichtlich Sommer 2023. Foto: DAV/Bettina Warnecke

Digitale Bergkultur – Alpines Museum für zuhause

Moderner, offener, barrierefreier - das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins wird umgebaut. Bis voraussichtlich Sommer 2023 bleibt das Haus geschlossen. Trotzdem muss niemand auf kulturelle Berg-Highlights verzichten: Das Alpine Museum präsentiert sich ab sofort digital, virtuell und mit einem...

Die Burg Werdenfels über dem Loisachtal, zwischen Garmisch-Partenkirchen und Farchant, gilt als Namensgeberin für das Werdenfelser Land. (Foto: Knut Kuckel)

Burgruine Werdenfels – Symbol für das Werdenfelser Land

Zwischen Garmisch und Farchant erheben sich auf einem Ausläufer des Kramers jene geheimnisumwobenen, altersgrauen Mauerreste einer Burg, die dem Werdenfelser Land ihren Namen verlieh. Seit rund acht Jahrhunderten ein von weitem sichtbares Herrschaftssymbol.

Zugspitzpanorama - 200 Jahre Geschichten um die Zugspitze (Foto: DAV)

200 Jahre Zugspitze – Erstbesteiger war ein Tiroler

Am 27. August jährt sich die Erstbesteigung der Zugspitze zum 200. Mal. Damals wie heute: Die Faszination des höchsten Berges in Deutschland ist ungebrochen. Der Tiroler Josef Naus gilt mit zwei Weggefährten als Erstbesteiger der Zugspitze.

"Jeder hatte 30 Fackeln im Gepäck, dazu noch Werkzeug und Ausrüstung." Foto: Elias Kapeller

Mieminger Berge in Flammen – Sonnwendfeuer zu Herz-Jesu

Wenn der längste Tag auf die kürzeste Nacht trifft, wird der Sommer im alpenländischen Raum mit Bergfeuern begrüßt. In Tirol ist das seit dem Mittelalter Brauch. Am 20. Juni machen sich bergerfahrene Leute auf den Weg, um bei Einbruch der Dunkelheit die Feuer zu entzünden.

Die 56 Meter lange "Hacker-Pschorr-Brücke" schwebt 30 Meter über der Faukenschlucht. (Foto: Knut Kuckel)

Partenkirchen – über die Fauk’nbruck zur Tannenhütte

Die oberbayerischen Regionalmedien schreiben im Mai 2012 zur Eröffnung, „die Hängebrücke über die Faukenschlucht ist eine neue Attraktion“. Für Partenkirchen und für die Wanderer zur Tannenhütte – der ehemaligen Gamshütte – auf ihrem Weg zum Wank.

"Ein großer Tag für die Ruhpoldinger Holzknechte und für mich persönlich.“ Paul Höglmüller begrüßt die Ehrengäste zum 400-Jahr-Jubiläum und eröffnet die Ausstellung "Wertewald".

Ausstellung Wertewald – “Wie schaffen wir den Zukunftswald?”

Paul Höglmüller begrüßte am Samstag zahlreiche Ehrengäste zum Empfang „400 Jahre Holzknechtverein Ruhpolding". Gleichzeitig eröffnete der Forstbetriebsleiter die Ausstellung „Wertewald“ der Bayerischen Staatsforsten. Zu sehen bis 18. Juni 2019 im Holzknechtmuseum.

Alpines Museum München (Foto: Knut Kuckel)

Die Berge und wir – 150 Jahre Deutscher Alpenverein

Seit rund 200 Jahren lieben die Menschen die Berge, seit 150 Jahren organisieren sie sich im Deutschen Alpenverein. Die Jubiläumsausstellung im Alpinen Museum in München erzählt von der Freude am Entdecken der Bergwelt.

150 Jahre Deutscher Alpenverein - Jubiläumsausstellung im Alpinen Museum, München. (Foto: Knut Kuckel)

150 Jahre Alpenverein – Bergsport ist heute eine Massenbewegung

Seit 150 Jahren kümmert sich der Deutsche Alpenverein (DAV) um die Erschließung der Alpen durch Wege und Hütten. Mit aktuell rund 1,3 Millionen Mitgliedern ist der DAV die größte Bergsteigervereinigung der Welt und setzt sich auch für den alpinen Naturschutz ein.

Hildegard Stöger, Leander Kaiser, Annaliese und Günther Stecher präsentierten die Afra-Benefizlithographie „Ich fürchte nicht“. (Foto: Knut Kuckel)

Afra-Fest in Affenhausen – Die Heilige Afra schickte Regen

Zum 15. Afra-Fest in Affenhausen am Sonntag, dem 5. August 2018 stellte der Tiroler Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa den Künstler Leander Kaiser vor. Die auf Stein gedruckte Afra-Benefiz-Lithographie nennt der Bildermacher und Publizist „Ich fürchte nicht“.

Teamwork ist gefragt. Auch beim Einsammeln des Totholzes zur Pflege der Lärchenwiesen. (Foto: Nina Mosor)

Bergwaldprojekt in Obernberg am Brenner – Familien im Schutzwald

Der Alpenverein Österreich organisiert in Obernberg ein einwöchiges Bergwaldprojekt der besonderen Art statt. 33 Freiwillige - darunter auch viele Kinder - setzen sich hier für die Stabilität und Vitalität von Schutzwald, Lärchenwiesen und Zirbenflächen ein.

In der Zirbenstube reden wir mit „Jakob dem Jüngeren“ über die Zeitenwende seiner Almwirtschaft. (Foto: Knut Kuckel)

Gampe Thaya – Almgespräche im Herrgottswinkel

Das machen wir alles selbst“, erzählt Almwirt Jakob Prantl, "jedenfalls das Meiste. Wenn etwas fehlt, gehen wir zum Bauern nebenan." Beim Almfrühstück reden wir über wechselhafte Zeiten der Gampe Thaya, 2000 Meter über Sölden.

Das Geld zum Besuch der Bildhauer-Schule in Berchtesgaden verdiente Hermann Rieser als Tellerwäscher, Haus- und Schankgehilfe im „Hotel Post“. (Foto: Knut Kuckel)

Hermann Rieser – Vom Tellerwäscher zum gefeierten Bildhauer

Aus seiner sechsjährigen Ausbildungszeit in Bayern ist „Das Christusgesicht“ aus Holz geblieben. Vielleicht eines der schönsten Werke des Tiroler Bildhauers Hermann Rieser. Seine Heimatgemeinde Obsteig widmet ihm eine sehenswerte Ausstellung.

Am Dienstag nach Ostermontag wurde das Heilige Grab in der Kirche Untermieming abgebaut. (Foto: Knut Kuckel)

Abbau des Ostergrabes – ein gesellschaftliches Ereignis in Untermieming

Die Arbeiten beim Auf- und Abbau des Heiligen Grabes in der Pfarrkirche Untermieming war für eine Gruppe um eine Frau und acht Männern mehr als ein gesellschaftliches Ereignis. „Dabei zu sein, ist eine Ehre für jeden von uns“, sagte der 73jährige Erich Krug, der immer schon mitgeholfen hat.

Der auferstandene Christus, mit Siegesfahne, wurde 2015 von Markus Kniepeiß aufwendig restauriert. (Foto: Knut Kuckel)

Ostern – Das Heilige Grab zeigt die Leidensgeschichte Christi

Die Karwoche bildet den Höhepunkt der Fastenzeit und mündet ins Osterfest, das höchste Fest der Kirche. Gottesdienste werden in dieser Zeit häufiger und intensiver besucht als sonst. Schließlich geht es ja auch um die Höhepunkte des ganzen Kirchenjahres.

"Ein Buch schreiben, auf das niemand wartet? Nein. Buchschreiber bin ich nicht." (Foto: Knut Kuckel)

Leben und arbeiten im Alpenraum

Mein Blog „Mensch am Berg“ sammelt persönlich erlebte Geschichten von Menschen, die im Alpenraum leben und arbeiten. Sie sind vielfach charakterstark und in hohem Maße zuverlässig. Menschen, die am oder auf dem Berg leben, fürchten keine Wetter. 

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